Zukunftsbild für Bad Godesberg

Ein Projekt des Büros für Zukunftsvisionen

Anfang des Jahres waren Neja Häbler und Tina van de Weyer – die beiden Künstlerinnen hinter dem partizipativen Zukunftsmodell für Bad Godesberg – bei uns zu Gast und gestalteten einen Workshop im Kunstunterricht der Klasse 10c. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei mit der Frage auseinander, wie sie sich Bad Godesberg in der Zukunft vorstellen.

Im Mittelpunkt stand das Rathaus und der davor liegende Parkplatz. Wie könnte dieser Ort künftig aussehen? Wie möchten die Jugendlichen ihn erleben und nutzen? Dabei ging es bewusst nicht um realistische, schnell umsetzbare Ideen, sondern um Idealvorstellungen und Visionen: Was würde diesen Platz zu einem wirklich gelungenen, lebenswerten Ort machen?
Die Schülerinnen und Schüler entwickelten zahlreiche Ideen. Der Platz verwandelte sich in ihren Entwürfen in einen lebendigen, farbenfrohen Raum mit vielfältigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Begegnung: Die Eisbachwelle gibt es nun auch in Godesberg, außerdem eine Gondel, ein Café zur Begegnung und vieles mehr.

Alle Ideen wurden mit dem umfangreichen Material, das Neja Häbler und Tina van de Weyer mitgebracht hatten, gestaltet und in das vorbereitete Stadtmodell integriert. Da die Künstlerinnen auch mit weiteren Gruppen arbeiteten, entstand nach und nach ein buntes, dynamisches Modell eines zukünftigen Bad Godesbergs, das nun bei uns am Amos-Comenius-Gymnasium ausgestellt ist.

     

Zukunftsbild für Bad Godesberg
Ein Projekt des Büros für Zukunftsvisionen
von Neja Häbler & Tina van de Weyer
in Kooperation mit der Stadt Bonn und dem Klimaviertelprojekt Bad Godesberg

Text und Fotos: Spr 2026