Mit unserem katholischen Religionskurs (Jahrgangsstufe 5) und unserer Religionslehrerin Frau Prikner nahmen wir vor Weihnachten an dem Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil.
Es gab verschiedene Bereiche, zu denen man arbeiten konnte. Wir suchten uns das Thema „Richtig streiten – aber wie und warum?“ aus. Im Unterricht beschäftigten wir uns mit den Fragen: Wie streitet man richtig? Wann sollte man Erwachsene zum Streit dazuholen? Welche Hilfsangebote gibt es bei Streit? Warum kann Streit gut sein? Außerdem fragten wir uns, ob man überhaupt fair streiten kann!
Für den Wettbewerb drehten wir ein kurzes Video, in dem wir einen Streit nachspielten und unsere dazu im Unterricht erarbeiteten Antworten vorstellten.
Im Unterricht bastelten wir Hosentaschenbücher, mit denen wir Schritt für Schritt selbst einen Streit fair lösen können. Bei unseren Recherchen entdeckten wir auch bei uns am Amos mehrere Hilfsangebote bei Streit, wie z.B. die Streitschlichter*innen, die Schulseelsorge und die psychologische Beratung. Auch im Internet fanden wir viele Angebote und Hilfen bei Problemen und Streit, wie zum Beispiel die Nummer gegen Kummer.
Nachdem wir das Video fertig gedreht und geschnitten hatten, reichten wir es bei dem Wettbewerb ein und mussten länger auf eine Rückmeldung warten. Vor ein paar Wochen verkündete uns dann Frau Prikner, dass wir mit unserem Video auf dem dritten Platz gelandet waren. Wir haben ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro gewonnen! Wir freuten uns alle sehr und überlegten gleich, was wir mit dem Geld machen wollten. Einen Ausflug ins Kino haben wir schon gemacht, aber es bleibt noch genug Geld für weitere Unternehmungen.
Am Ende unserer Auseinandersetzung mit dem Thema „Streit und Streitschlichtung“ können unsere Frage dann auch ganz klar beantwortet: Ja! Man kann fair streiten, wenn jeder sich an Regeln hält und auf Kompromisse eingeht. In manchen Fällen ist es sogar gut, dass sich Menschen streiten. Denn wenn Menschen nicht streiten würden, hieße das ja, dass alle Menschen gleich wären. Und das wäre ja langweilig!
Vielen Dank auch an Frau Prikner, die mit uns dieses Projekt durchgeführt hat!
Paula Sion, Cäcilia Noe

