Vielfalt verbindet

6er-Projekt

Das Projekt „Vielfalt verbindet“ findet in der Fastenzeit statt – schulisch gesehen also von Aschermittwoch bis zu den Osterferien. Das Vorhaben nimmt die drei monotheistischen Weltreligionen in den Blick – das Judentum, das Christentum und den Islam. An den drei zentralen Projekttagen werden Lebens- und Glaubensräume der drei Religionen besucht –- eine Moschee, eine Synagoge, Kirchen oder auch ein Kloster. Im Verständnis des komparativen Ansatzes sollen Religionen vor Ort und durch praktische Erfahrung erlebt werden. Ein inhaltlicher Austausch erfolgt mit Gesprächspartnern/innen unterschiedlichen Glaubens zum religionsübergreifenden Thema „Fasten“, die wir zu uns in die Schule einladen.

 

Stimmen der Schülerinnen und Schüler (2026)

 

Feedback zum gesamten Projekt

  • Ich fand das Projekt informativ und cool. Ich weiß jetzt, dass die drei Religionen doch nicht so verschieden sind.
  • Man sollte das Projekt auf jeden Fall weiterführen. Es war informativ, schön, cool und einfach sehr nachdenklich.
  • Mir hat die Recherchearbeit Spaß gemacht.

  • Ich fand das Projekt sehr schön. Ich finde, man sollte das Projekt noch mal machen, wenn man älter ist, um bestimmte Themen, die etwas komplizierter sind, zu vertiefen.


 

Feedback zum Besuch der Fatih-Moschee in Bad Godesberg und der Großen Synagoge in Köln

  • Ich fand es spannend, Schüler, die selbst den Glauben des Islams praktizieren, zu befragen. Dadurch habe ich vieles dazugelernt.

  • Mir hat es gefallen, ein Gebet persönlich mitzuerleben.

  • Ich fand den Besuch in er Synagoge schön, und dass wir uns mit Stolpersteinen beschäftigt haben.

  • Jede Klasse sollte sich mit Stolpersteinen auseinandersetzten.

  • Ich fand, dass der dritte Tag am besten war, weil wir nach der Synagoge auf dem Spielplatz waren und wir dann dieses Stolpersteinprojekt gemacht haben.


 

Abschlussreflexionen zur gesamten Projektphase

Mein Fazit zum 6er-Projekt „Vielfalt verbindet“ ist nicht so leicht in Worte zu fassen. Zuerst möchte ich feststellen, dass ich deutlich mehr Wissen über den Islam und das Judentum bekommen habe. Es war eine besonders schöne Art des Lernens, der Besuch der Moschee und der Synagoge muss weiter fester Bestandteil des Projekts sein. Gotteshäuser live zu besuchen und Fragen stellen zu dürfen, ist einfach viel spannender und sinnvoller, als die andere Religion nur aus den täglichen Nachrichten kennenzulernen. Aber auch was den evangelischen Glauben betrifft war ich begeistert von Pfarrer Mölleken und seiner angenehmen Art der Wissensvermittlung, tatsächlich hätte ich dem evangelischen Pfarrer noch viel länger zuhören können.
Ich fühle mich nach diesem Projekt näher an den Religionen als vorher, daher hoffe ich, dass ich für die anderen Gläubigen mehr Respekt und mehr Verständnis aufbringe.
Was ich mir wünschen würde, wäre ein gemeinsames Ende – gemeinsam Schabbat, Ramadan und das Osterfest zusammen zu feiern. Vielleicht gelingt dies in den nächsten Schuljahren. Dankbar bin ich für die vielen Erfahrungen, die ich während des 6er- Projekts machen durfte.
(Frederik Schmidt, 6a)

Ich fand das 6er-Projekt sehr interessant, da ich sehr viele neue Dinge gelernt habe. Ich setzte mich mit den drei abrahamitischen Religionen auseinander. Es ist wichtig zu lernen, dass „Vielfalt verbindet“ heißt, sich mit allen Menschen gut zu verstehen und nicht zu sagen „meine Religion ist die Beste“ oder „meine Idee ist die tollste“.
Ich fand das 6er-Projekt sehr lehrreich, da ich so viel über die Religionen erfahren habe. Außerdem haben wir auch mit Computern gearbeitet und gelernt, wie wir Texte formatieren und in der Nextcloud oder in Moodle hochladen können. Gut fand ich, dass wir das Projekt anstatt einer Klassenarbeit gemacht haben. Ich konnte mich dadurch besser mit dem Thema auseinandersetzen. Abschließend möchte ich sagen, dass das Projekt sehr gelungen war und die nächsten Klassen dieses unbedingt auch machen sollten.
(Luise Senger, 6a)

Fotos: C. Koban-Müller