Poetry-Slam 2024

Poetry-Slam des Q2-Deutschprojektkurses „WORTGEWALD“

 

Anfang März luden die Schülerinnen und Schüler des Q2-Deutschprojektkurses zum Poetryslam ins untere Aula-Foyer ein, der dieses Jahr unter dem Motto „WORTGEWALD“ bereits zum neunten Mal am Amos stattfand. Bereits zu Beginn der Veranstaltung war allen schnell klar, es würde wortgewal(d)ig werden. Dank der mit viel Liebe zum Detail ausgesuchten Dekoration der Bühne, tauchte das Publikum in unsere Waldoase ein, bis schließlich jeder Platz besetzt war.

Bereits zum Auftakt wurde es dann poetisch. Zwei Schülerinnen trugen ein Duett vor, das die Zuhörenden eindrucksvoll darauf einstimmte, was sie in den kommenden zweieinhalb Stunden erwartete, ehe das Moderatoren-Team den Ablauf und die Spielregeln des Wettbewerbes erklärte. In zwei Runden trugen 16 Schülerinnen und Schüler (so viele wie noch nie!) ihre selbstverfassten Texte vor, mal gereimt, mal nicht, Geschichten, Gedanken, Beobachtungen. Die meisten Texte waren während der Projektkurs-Treffen an meist ungewöhnlichen Schreiborten mit „Wald-Bezug“ entstanden, zum Beispiel im Museum König, in der Bundeskunsthalle, oder im OBI in der Holz- und Pflanzenabteilung. Insofern war es kaum verwunderlich, dass das Publikum dem „Trippel-Trappel“ des Hirschkäfers lauschte, der Motorsäge des Baumfällers (räämmh, räämmh, räämmh) oder dem Frühling.

Am Ende jeder Runde musste man seine Stimme in Form eines waldgrünen Watte-Pompons dem Slammer oder der Slammerin, dessen/deren Text und Vortrag am besten gefallen hat, in einen Stimm-Zylinder abgeben. Eine schwere Entscheidung für viele, wurden zahlreiche Versuche unternommen, an noch mehr Stimm-Pompons heranzukommen.

Während der Pausen konnten sich die Gäste an der Waldbar mit Getränken und Snacks stärken und zwei musikalische Live-Darbietungen hören: Franziska am Flügel und Annika mit ihrem Gesang sowie Jana mit ihrer Ukulele sorgten für große Begeisterung.

Die fünf Vortragenden, die zuvor in zwei Runden addiert die meisten Stimmen sammeln konnten, traten dann mit einem weiteren Text in der Finalrunde auf. Zu später Stunde wurde schließlich Nathalie mit ihrem Finaltext „Momentglück“ zur Siegerin des Poetryslams, der goldenen Ananas und 50 Euro, gekürt. Herzlichen Glückwunsch! Zum Schluss verabschiedete das Publikum alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektkurses mit tosendem Applaus und einer La-Ola-Welle, welch ein schöner Abschied einer rundum gelungenen Veranstaltung!

Die Siegerin des Poerty-Slams: Natalie Rentzsch

Text von Katharina Jansen