Wie geht es unseren heimischen Gewässern?
Der Biologie-Leistungskurs der Q1 untersucht die Gewässergüte des Godesberger Baches
Anfang Mai konnten wir unseren Forschergeist ausleben und den Godesberger Bach oberhalb vom Minigolfpatz auf seine Gewässergüte hin untersuchen.
Wir gingen vor wie echte Umweltbeauftragte und untersuchten die Gewässerstruktur, maßen die physikalisch-chemischen Parameter und ermittelten die biologische Güte anhand von Zeigerorganismen.

Als Ergebnis unserer etwa dreistündigen Untersuchung kam heraus, dass der Godesberger Bach trotz seiner recht hohen Belastung mit Nitrat und Phosphat in einem erstaunlich guten Zustand ist (Güteklasse 2,1). Dies hat er der vorteilhaften Struktur zu verdanken, die z.B. durch Steine und Mäander (Kurven) unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten und Turbulenzen erzeugt und den notwendigen Sauerstoff ins Wasser wirbelt.
Der Bach lebt!
Nichtsdestotrotz ist die hohe Belastung mit Nitrat und Phosphat wenig erfreulich. Vermutlich geht sie auf die oberhalb gelegenen Äcker (und deren Düngung), den Bauernhof und die Viehweide zurück…

