Farbenfrohe Schmetterlinge, brummende Hummeln, emsige Wildbienen – all das kann man – wenn die Saat aufgeht – hoffentlich im Sommer auf der Wildblumenwiese des Amos hinter dem Obi-Hof bestaunen.
Die Biologiefachschaft war sofort begeistert, als sie von dem Angebot hörte, dass Mitarbeiter der Biologische Station zu uns kommen würden, um ein kleines Stück Rasen als Wildblumenwiese umzugestalten. Zuerst bereiteten sie mit dem passenden Gerät den Boden vor, dann wurden in den letzten warmen Herbsttagen Pflanzen wie Lichtnelken, Glockenblumen und Thymian eingepflanzt und Samen von seltenen Blütenpflanzen ausgestreut. Der kleine Grünstreifen von 15 qm ist erst einmal ein Versuchsobjekt. Bewährt sich der Standort, besteht für uns Möglichkeit, die Fläche noch zu vergrößern.Das Ergebnis kann jetzt im Jahreslauf beobachtet werden: Es ist ein kleinerer Bereich gegenüber des Obi-Hofes am Zaun zu den benachbarten Gärten. Die Garten-AG freut sich darauf, ihn zu pflegen und zu gegebener Zeit zu mähen. Für den Biologieunterricht bietet der Streifen hoffentlich viel Anschauungsmaterial und Gelegenheit zur Beobachtung von Flora und Fauna.
Insbesondere Insekten verdienen viel Aufmerksamkeit, denn unser Insektenbestand in Deutschland ist seit Jahren rückläufig.

Experten sprechen davon, dass heute bereits 80 Prozent der Flugmasse von Fluginsekten verschwunden sind. Allen voran sind die Wildbienen betroffen, aber auch Hummeln und Schmetterlinge.
Oft sprechen wir darüber im Biologieunterricht, klären die Ursachen und diskutieren über dringende Maßnahmen. Alle sind sich einig: Dagegen müssen wir etwas tun: viele Schülerinnen und Schüler nehmen sich für ihr Hause etwas vor, die Garten-AG pflanzt im Schulgarten insektenfreundliche Pflanzen.
Wir danken nochmals der Biologischen Station Bonn / Rhein-Erft ganz herzlich für Ihre tatkräftige Unterstützung in unserem Vorhaben!

