David Wagner las in der Aula für die Q2-Schüler*innen: „Mein Leben ist ein Steinbruch für meine Arbeit.“

David Wagner, 1971 in Andernach geboren, debütierte mit dem Roman „Meine nachtblaue Hose“ (2000). Es folgten der Erzählband „Was alles fehlt“, das Prosabuch „Spricht das Kind“, die Essaysammlungen „Welche Farbe hat Berlin“ und „Mauer Park“, die Kindheitserinnerungen „Drüben und drüben“ (mit Jochen Schmidt), der Roman „Vier Äpfel“, bei dem es um einen Einkauf geht, und „Ein Zimmer im Hotel“. 2013 wurde ihm für sein Buch „Leben“ der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen, 2014 erhielt er den Kranichsteiner Literaturpreis und er war erster „Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessor für Weltliteratur“ an der Universität Bern. 
„Der vergessliche Riese“ brachte ihm 2019 den Bayerischen Buchpreis und eine Platzierung auf der Shortlist für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis ein. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Er lebt seit vielen Jahren in Berlin.
Die Grundlage aller Romane seien sein Leben und seine Erfahrungen, welche er in ein fiktives Geschehen einbaue, so Wagner im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Q2 am 18.11.2021. Aus diesem Grund beschreibt er sein Leben als „Steinbruch“ seiner Arbeit. So ist es auch in seinem Roman „Der vergessliche Riese“, welcher sich mit dem Kontakt mit seinem Vater, der an Demenz leidet, sowie der Heimat – nach 25 Jahren –  auseinandersetzt.