Besuch im Schülerlabor ELKE der Uni Köln

Ein Escape Game, das nach Bunsenbrenner und Abenteuer riecht

Wenn 18 EF‑Schülerinnen und Schüler der Chemie gemeinsam ins Schülerlabor ELKE der Uni Köln fahren, dann weiß man: Es wird experimentiert, gerätselt – und garantiert gelacht. Denn dort wartete das Format „Chemistry Escape – Finde den Weg!“, ein Laborabenteuer, das organische Chemie mit einer ordentlichen Portion Nervenkitzel verbindet.

Schon beim Betreten des Raums standen die Schülerinnen und Schüler mitten im „Labor von Professor Grein“, das – wie es sich für einen entführten Wissenschaftler gehört – voller verschlüsselter Hinweise war. Laut offizieller Beschreibung müssen die Lernenden sich experimentell und theoretisch mit Synthese, Eigenschaften und Nachweismöglichkeiten verschiedener organischer Stoffklassen auseinandersetzen, darunter Alkohole, Carbonyle, Carbonsäuren, Ester und Farbstoffe. Und natürlich gilt: Wer den Professor retten will, muss die verschlüsselten Forschungsergebnisse entschlüsseln.

In Kleingruppen wurde also munter pipettiert, erhitzt, kombiniert und diskutiert. Jede Station bot ein neues Rätsel – mal farbenfroh, mal geruchlich herausfordernd, mal logisch verzwickt. Die Aufgabe: Durch experimentelle Rätsel und kluges Kombinieren die Verschlüsselung knacken. Und das alles unter Zeitdruck, denn die Rettungsmission war auf maximal drei Stunden begrenzt.

Die schnellste Gruppe schaffte es in knapp zwei Stunden – vermutlich angetrieben von einer Mischung aus Teamgeist, Adrenalin und der leisen Hoffnung, dass der Professor nicht noch schlimmere organische Überraschungen vorbereitet hatte.

Am Ende waren sich alle einig: Dieses Escape Game war nicht nur lehrreich, sondern auch lustig. Ein Abenteuer, das zeigt, wie lebendig Fachunterricht sein kann – und dass selbst Carbonsäuren ihren humorvollen Moment haben.

Text und Fotos: Janett Krause, Susanne Pagels (2026)