Amos-Preis 2024

Amos – Preis 2024 ging an Gabriel Ittstein

für seinen “ACG-Rucksack“ aus Reststoffen.

 

Gabriel aus der damaligen Klasse 6c gestaltete einen Rucksack aus upgecyclten Kleidungsstücken.  Der diesjährige Amos-Preis stand unter dem Motto „Upcycling – aus Alt mach Neu“, einem Thema, das vor allen Dingen den Aspekt der Nachhaltigkeit berücksichtigte.

Der Beitrag des Siegers: Amos-Rucksack

 

Wie kann man aus alten Jeanshosen und abgetragenen Hemden einen ACG-Rucksack herstellen? Gabriel aus der 6c hatte sich so seine Gedanken gemacht und schließlich beherzt angefangen, diese umzusetzen: Jeans wurden aufgetrennt, Hemdenstücke zurechtgeschnitten und neu arrangiert, Schnittmuster erstellt und schließlich genäht. Dazu ließ er sich extra von seiner Großmutter zeigen, wie man eine Nähmaschine bedient. Zudem dokumentierte Gabriel seine gesamte Arbeit ausführlich mit Fotos, so dass man jedem seiner Schritte gut folgen kann. Herausgekommen ist ein sehenswerter, praktischer Rucksack, der mit der Aufschrift „ACG“ ein absolut preiswürdiges Werk für den Schulalltag darstellt. Am Tag der Preisverleihung konnte Gabriel es kaum abwarten, den Preis auf der Amos-Bühne entgegenzunehmen und seiner stolzen Oma im Publikum zu zeigen.

Wie in den Vorjahren fiel es der Jury schwer, sich auf eine/n Preisträger/in zu einigen. So wurden erneut drei Preise und ein Sonderpreis der Jury ausgelobt. Den zweiten Platz erreichten Ingrid Bergman, Nastja Plotnykova, und Anouk Püttmann (alle zu dem Zeitpunkt 8b). Sie stellten verschiedene Objekte aus bereits entsorgten Materialien her. Besonders ins Auge stach dabei eine Handtasche aus Hörkassetten. Hinzu kamen diverse Objekte, wie Kerzenhalter aus Deckeln und Dosen, ein Untersetzer aus Papierkügelchen und bemalte CDs. Die Mädchen dokumentierten alles neu Hergestellte in einem Foto-Büchlein und gaben an, sich auch weiterhin mit dem Thema „Upcycling“ beschäftigen zu wollen. Den dritten Platz sicherte sich Maya Brinckmann (damals Stufe Q1) für ihr Assemblage-Bild, das sie als „Verborgene Kunst aus Altem“ bezeichnete. Zu sehen ist eine royale Gestalt, Prinzessin oder Königin, die einen Schmetterling auf der Hand trägt. Gewürdigt wurde Mayas Fähigkeit, aus vielen kleinen übrig gebliebenen Einzelteilen wie z.B. Spielzeugautos, Knöpfen, Legoteilen, Kronkorken und vielem mehr, ein neues größeres Werk zu komponieren.

Der dritte Preis für die „Prinzessin“

Zudem vergab die Jury einen Sonderpreis, der an Ella Grabowski und Charlotte Bockemühl (beide damals 5c) ging. Den Sonderpreis der Jury gab es für ihr Objekt, das den Betrachter mit seinen großen runden „Frontlichteraugen“ fröhlich anblickt, ganz wie sein originales Vorbild, der VW-Bulli. Nur, dass es sich hier nicht um ein Auto handelt, sondern um ein clever upgecycltes Schränkchen mit einigen Schubfächern. Eine tolle Idee, die zeigt, das altes Mobiliar durchaus wieder so hergerichtet werden kann, dass es trendig und cool aussieht. Herzlichen und Glückwunsch an den Preisträger und alle weiteren Gewinnerinnen verbunden mit einem großen Dank an alle Teilnehmenden, deren Beiträge in diesem Jahr so kreativ, fantasievoll und nachhaltig waren.

Nils Klatte